Das Passen von Jongleuren als dispositionelles Können von Kollektivkörpern

Lukas Brüggen, Philipp Roth

Abstract


Der vorliegende Artikel befasst sich aus praxissoziologischer Sicht mit Mitspielfähigkeit, die am Gegenstand des Keulen-Passens untersucht wurde. Jonglieren ist ein Sport, der allein, aber auch gemeinsam ausgeübt werden kann. Das Forschungsinteresse bezog sich deshalb auf die Untersuchung der spezifischen Mitspielfähigkeit beim Jonglieren. Die Forschungsfrage lautete: Wie befähigen sich die Teilnehmer des Keulen-Passens dazu, eine Jonglage-figur zusammen zu praktizieren? Auf der Folie soziologischer und philosophischer Theorien wurden mit der qualitativen Methode der Beobachtung Prozesse des Erlernens von Mitspielfähigkeit untersucht und im Theoriekontext eingeordnet. Als Ergebnis ist zu konstatieren, dass sich Jongleure performativ als Mitspieler konstruieren und ihr Können sich so im Tun konstituiert.

Schlagwörter: Mitspielfähigkeit, Jonglage, Sportsoziologie, Leib, Können, Lernprozesse.

Bitte zitieren Sie diesen Beitrag wie folgt:

Brüggenl, L. & Roth, P. (2017). Das Passen von Jongleuren als dispositionelles Können von Kollektivkörpern. "forsch!" - Studentisches Online-Journal der Universität Oldenburg, 1, 110-116.

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:101:1-201705056897

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