Buffy the Vampire Slayer - Eine moderne Adaption von Platons Höhlengleichnis?

Almut Siepmann

Abstract


Der Beitrag „Buffy the Vampire Slayer - Eine moderne Adaption von Platons Höhlengleichnis?“ wirft aus kulturwissenschaftlicher Perspektive die Frage auf, inwiefern sich das populärkulturelle TV-Serienprodukt als eine moderne Adaption des antiken philosophischen Höhlengleichnisses Platons verstehen lässt. Im Zuge des Beitrags werden neben der Analyse von bildsprachlichen Äquivalenten der popkulturellen TV-Serie zu Platons Darstellung der Höhle auch Ähnlichkeiten der Verhaltensweisen von Platons Beschreibung der Gefangenen im Höhlengleichnis zu Sunnydales Bürger herausgearbeitet, um den Philosoph im Sinne Platons mit dem Konzept des Vampire Slayers vergleichen zu können. Platons Höhlengleichnis – verstanden als Allegorie eines Bildungs- und Entwicklungsganges einer Person – lässt sich in der popkulturellen Figur Buffy (the Vampire Slayer) wiederfinden. Die mit diesem Erkenntnisgewinn einhergehende handlungsorientierte und selbstbestimmte Haltung ist sowohl im Konzept des Philosophen als auch im Konzept des Vampire Slayers präsent.

Bitte zitieren Sie diesen Beitrag wie folgt:

Siepmann, A. (2015). Buffy the Vampire Slayer – Eine moderne Adaption von Platons Höhlengleichnis? “forsch!” - Studentisches Online-Journal der Universität Oldenburg, 1(1), 22–40. urn:nbn:de:101:1-201509242318


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